Grauer Star (Katarakt)

Allgemeines

Der Graue Star ist eine Trübung der ursprünglich klaren Augenlinse. Durch die Trübung streuen sich die einfallenden Lichtstrahlen, d.h. sie werden kaum mehr durchgelassen und nur wenige erreichen die Netzhaut. Es kommt zu einer verminderten Sehleistung. Der graue Star kann leicht durch eine Operation behoben werden. In Deutschland werden jährlich 600.000 Menschen operiert. Jedoch ist diese Erkrankung die häufigste Ursache für eine Erblindung, da die Betroffenen in der Dritten Welt zu arm sind, um sich eine Operation leisten zu können. Weltweit sind mehr als 20 Millionen Menschen aufgrund von Grauem Star blind.

Symptome

Menschen, die am Grauen Star erkrankt sind, nehmen ihre Umwelt nur noch unscharf, matt, verschleiert und verzerrt wahr. Beeinschränkungen im Alltag äußern sich darin, dass die Menschen, die am Grauen Star erkrankt sind, durch einen leichten Schleier sehen, der im Laufe der Zeit immer dichter wird. Kontraste werden nicht mehr scharf gesehen, und die Farben verlieren an Leuchtkraft. Auch sind diese Menschen bei Sonne so stark geblendet, dass sie fast nichts sehen. Patienten beschreiben ihren Blick auch so, als würde man durch ein Milchglas sehen.

Ursachen

Meistens ist der Graue Star altersbedingt und tritt jenseits des 60. Lebensjahres auf. In der Altersgruppe ab 75 Jahre muss sich jeder zweite einer Operation unterziehen. Andere Ursachen, die zur Kataraktentstehung führen, können eine Augenverletzung, Umwelteinflüsse wie Röntgenstrahlen, Infrarotstrahlen, UV-Strahlen, die längere Einnahme von Medikamenten z.B. Cortison sowie Diabetes mellitus sein. Zudem kann der Katarakt angeboren, d.h. erblich bedingt oder durch eine vorgeburtliche Infektion durch die Mutter, z.B. mit Röteln, Windpocken, Mumps, Kinderlähmung oder ansteckender Hepatitis entstanden sein.

Maßnahmen / Therapie

Das Risiko an Grauem Star zu erkranken wird durch jeden ungeschützten Aufenthalt in hellem Sonnenlicht erhöht. Deshalb sollte die Einstrahlung von UV-Licht in die Augen mit Hilfe einer Sonnenbrille vermieden werden.

Eine medikamentöse Therapie gibt es nicht. Die sicherste Möglichkeit, die Sehkraft wieder zu verbessern, ist die der Operation. Dabei wird die eingetrübte Linse bei örtlicher Betäubung mittels Ultraschall entfernt, eine künstliche Linse in den Behälter der eigenen Linse eingesetzt und so die frühere Sehschärfe hergestellt. Die Risiken sind sehr gering. Wenn der Katarakt angeboren ist, sollte die Operation möglichst schnell nach der Diagnosestellung erfolgen. Je früher operiert wird, desto geringer sind die Komplikationen, die auftreten können.


Öffnungszeiten

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Kontakt

Gerhard Maisch Augenoptik - Hauptstr. 36a - 76571 Gaggenau - Telefon: 0 72 25 / 7 75 75

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